Sparwissen
13. April 2026 · 7 Min. Lesezeit · Von Marcel Czeranski

Kommunion & Konfirmation: Geldgeschenke richtig anlegen

Was tun mit 500, 1.000 oder sogar 2.000 Euro Geldgeschenken? So legen Sie das Kommunions- oder Konfirmationsgeld Ihres Kindes optimal an.

Warum der richtige Umgang mit Geldgeschenken wichtig ist

Kommunion und Konfirmation sind besondere Anlässe – nicht nur spirituell, sondern oft auch finanziell. Viele Kinder erhalten zu diesem Moment die größte Geldsumme, die sie bis dahin in der Hand hatten. Wie Eltern und Kind damit umgehen, prägt langfristig das Verhältnis zu Geld.

Die schlechteste Option: Das Geld auf dem Girokonto der Eltern parken, wo es keine Zinsen bringt und früher oder später unbemerkt ausgegeben wird. Die beste Option: Das Geld auf einem Konto anlegen, das auf den Namen des Kindes läuft, attraktive Zinsen zahlt und das Kind direkt am Ersparten teilhaben lässt.

Wie viel Geld bekommen Kinder durchschnittlich?

Zur Kommunion erhalten Kinder in Deutschland im Durchschnitt zwischen 500 und 1.500 Euro an Geldgeschenken – abhängig von der Größe der Familie und dem regionalen Umfeld. Zur Konfirmation oder Firmung können es noch mehr sein, da die Kinder älter und die Beziehungen zu Schenkenden oft enger sind.

Es ist kein seltener Fall, dass ein 10-jähriges Kind nach der Kommunion über 1.000 Euro verfügt. Über die verbleibenden 8 Jahre bis zur Volljährigkeit kann der Zinseszins-Effekt aus dieser Summe deutlich mehr machen – wenn das Geld klug angelegt wird.

Beispielrechnung: 1.000 Euro Kommunionsgeld auf einem U18-Tagesgeldkonto mit 2,85% – nach 8 Jahren (bis zur Volljährigkeit) sind daraus ohne weitere Einzahlungen rund 1.173 Euro geworden.

Die beste Anlage für Kommunions- und Konfirmationsgeld

Das wichtigste Kriterium: Das Konto muss auf den Namen des Kindes laufen. Nur dann hat das Kind Anspruch auf den eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr, und nur dann ist das Geld auch rechtlich dem Kind zugeordnet.

Das U18-Tagesgeldkonto der Renault Bank direkt erfüllt alle Anforderungen: Das Kind ist Kontoinhaber, Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, das Konto ist kostenlos und das Geld ist jederzeit verfügbar. Für Beträge, die mittelfristig nicht benötigt werden, lohnt sich auch ein Blick auf das U18-Festgeldkonto – dort sind die Zinsen oft noch etwas höher.

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Renault Bank U18-Tagesgeldkonto: 2,85% p.a. – auf den Namen des Kindes – EU-Einlagensicherung bis 100.000 €.

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Tagesgeld oder Festgeld – was passt besser?

Diese Frage stellen sich viele Eltern, wenn eine größere Summe auf einmal ankommt. Die Antwort hängt davon ab, ob das Kind in absehbarer Zeit auf das Geld zugreifen möchte.

Tagesgeld Festgeld
VerfügbarkeitTäglichErst nach Laufzeit
ZinssatzVariabel, aktuell attraktivFest für Laufzeit, oft höher
PlanbarkeitMittelHoch
EmpfehlungFür kurzfristige ZieleFür langfristiges Sparen

Unsere Empfehlung für Kommunions- und Konfirmationsgeld: Kombination aus beidem. Legen Sie einen Teil (z.B. 500 Euro) flexibel auf dem Tagesgeldkonto an – für unvorhergesehene Wünsche oder kleine Ausgaben. Den anderen Teil investieren Sie in ein Festgeldkonto mit 1–2 Jahren Laufzeit, um von den meist etwas höheren Festgeldzinsen zu profitieren.

Rechenbeispiel: Was aus 1.000 Euro werden kann

Angenommen, Ihr Kind erhält zur Kommunion mit 10 Jahren 1.000 Euro und das Geld wird auf einem Tagesgeldkonto angelegt. Bis zur Volljährigkeit mit 18 Jahren sind das 8 Jahre Zinseszins:

Szenario Startkapital Zusätzlich monatlich Nach 8 Jahren
Nur anlegen1.000 €~1.173 €
+ kleiner Sparplan1.000 €10 € / Monat~2.208 €
+ mittlerer Sparplan1.000 €25 € / Monat~3.769 €
+ großer Sparplan1.000 €50 € / Monat~6.365 €

Berechnungen bei 2% p.a. mit monatlicher Gutschrift – alle Angaben gerundet und beispielhaft.

Wer das Kommunionsgeld als Startkapital nimmt und dazu noch 50 Euro monatliches Taschengeld anlegt, hat mit 18 Jahren über 6.000 Euro. Ein beeindruckender Betrag für einen Führerschein, eine Auslandsreise oder den Start ins Studium.

Das Kind in die Entscheidung einbeziehen

Die Kommunion oder Konfirmation ist ein guter Moment, um Kindern zu zeigen, wie man mit Geld verantwortungsvoll umgeht. Beziehen Sie Ihr Kind aktiv in die Entscheidung ein: Wohin soll das Geld? Wie lange soll es liegen? Für welches Ziel spart man?

Kinder, die verstehen, warum sie sparen und was sie damit später anfangen können, entwickeln ein positiveres Verhältnis zu Geld. Das ist mindestens genauso wertvoll wie die Zinsen selbst.

Steuerfreie Zinsen dank Sparerpauschbetrag

Auch bei größeren Beträgen müssen Eltern sich bei Kindern kaum Sorgen um Steuern machen. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr und Person deckt die Zinserträge in den meisten Fällen vollständig ab. Bei 1.000 Euro Anlage und 2,85% Zinsen entstehen rund 20 Euro Zinserträge pro Jahr – weit unter dem Freibetrag.

Stellen Sie dennoch einen Freistellungsauftrag, damit die Bank keine Steuer automatisch einbehält. Voraussetzung: Das Konto läuft auf den Namen des Kindes und Sie haben die Steuer-ID Ihres Kindes parat.

Fazit: Jetzt anlegen, später freuen

Geldgeschenke zu Kommunion und Konfirmation sind eine einmalige Chance: Das Kind hat ein echtes Startkapital – und noch viele Jahre, um es wachsen zu lassen. Die Kombination aus Tagesgeldkonto für die flexible Reserve und Festgeldkonto für den langfristigen Anteil ist dabei besonders effektiv.

Das U18-Tagesgeldkonto der Renault Bank direkt ist der einfachste Einstieg: kostenlos, auf den Namen des Kindes, mit monatlicher Zinsgutschrift und vollem Zugriff auf das Geld.

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Marcel Czeranski
Über den Autor Marcel Czeranski

Marcel ist U18-Finanzexperte und hilft Eltern dabei, die beste Geldanlage für ihre Kinder zu finden. Er vergleicht Tagesgeld- und Festgeldkonten für Minderjährige und erklärt komplexe Finanzthemen verständlich und praxisnah.