Sparwissen
10. April 2026 · 6 Min. Lesezeit · Von Marcel Czeranski

Taschengeld anlegen: So wird aus kleinen Beträgen echtes Vermögen

Warum das Taschengeld Ihres Kindes auf dem Girokonto verschwendet ist – und wie ein Tagesgeldkonto aus wenigen Euro pro Monat ein solides Finanzpolster macht.

Warum Taschengeld anlegen sinnvoll ist

Taschengeld ist mehr als nur Geld zum Ausgeben – es ist die erste echte Chance, Kindern den Umgang mit Finanzen beizubringen. Wer schon früh lernt, einen Teil seines Taschengelds beiseitezulegen, entwickelt eine Gewohnheit, die ein Leben lang wertvoll bleibt.

Das Problem: In der Regel liegt das Taschengeld entweder im Portemonnaie, wo es schnell ausgegeben wird, oder auf einem schlecht verzinsten Girokonto, wo es kaum Zinsen abwirft. Ein Kinder-Tagesgeldkonto ist die bessere Alternative – mit 2,85% Zinsen p.a. wächst selbst ein kleiner Sparbetrag spürbar.

Wie viel Taschengeld sollte angelegt werden?

Eine einfache Faustregel: Ein Drittel des Taschengelds sparen, zwei Drittel ausgeben. Das gibt Kindern genug finanziellen Spielraum für spontane Wünsche, während gleichzeitig der Spargedanke gefördert wird.

Die Empfehlungen für altersgerechtes Taschengeld des Deutschen Jugendinstituts liegen zwischen 1–2 Euro pro Woche für 6-Jährige bis zu 25–30 Euro pro Monat für 15-Jährige. Wenn ein Teenager 10 Euro monatlich anlegt, klingen das nach wenig – aber der Zinseszins-Effekt macht über die Jahre einen deutlichen Unterschied.

Tipp: Richten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen monatlichen Dauerauftrag ein. So wird das Sparen zur Routine – und Ihr Kind sieht, wie sich der Kontostand Monat für Monat erhöht.

Das richtige Konto für Taschengeld

Das angesparte Taschengeld sollte auf keinen Fall auf dem Girokonto der Eltern liegen – aus zwei Gründen: Erstens lässt sich so nicht klar trennen, welches Geld dem Kind gehört. Zweitens entgehen Ihrem Kind damit sowohl die Zinsen als auch der eigene Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr.

Ideal ist ein Kinder-Tagesgeldkonto, das auf den Namen des Kindes läuft. Das U18-Tagesgeldkonto der Renault Bank direkt erfüllt genau diese Anforderungen: Das Kind ist Kontoinhaber, die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben und das Konto ist komplett kostenlos.

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2,85% Zinsen p.a. für Neukunden – ideal für das Anlegen von Taschengeld.

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Rechenbeispiele: Was aus Taschengeld werden kann

Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich regelmäßiges Anlegen von Taschengeld auf einem Tagesgeldkonto auswirkt – bei einem Zinssatz von 2% p.a. mit monatlicher Zinsgutschrift:

Monatliche Sparrate Nach 5 Jahren Nach 10 Jahren Davon Zinsen
5 € / Monat315 €664 €+64 €
10 € / Monat630 €1.328 €+128 €
20 € / Monat1.260 €2.656 €+256 €
30 € / Monat1.891 €3.983 €+383 €

Alle Angaben bei 2% p.a. mit monatlicher Gutschrift – gerundet und beispielhaft.

Wer jeden Monat 30 Euro anlegt, hat nach 10 Jahren fast 4.000 Euro – davon 383 Euro reiner Zinsertrag, ohne einen einzigen Euro extra eingezahlt zu haben. Für den Führerschein, die erste eigene Wohnung oder einen anderen großen Wunsch ist das ein solides Fundament.

Kinder ans Sparen heranführen

Transparenz schaffen: Zeigen Sie Ihrem Kind regelmäßig, wie der Kontostand wächst. Kinder und Jugendliche, die die Entwicklung ihres Guthabens verfolgen können, sind motivierter beim Sparen.

Ziele setzen: Sparen macht mehr Spaß, wenn es ein konkretes Ziel gibt. Das kann ein neues Fahrrad, eine Reise oder später der Führerschein sein. Hängen Sie das Ziel – bildlich oder schriftlich – an einen sichtbaren Ort.

Belohnungsmoment einbauen: Feiern Sie Meilensteine gemeinsam: das erste Mal 100 Euro, das erste Mal 500 Euro. Das vermittelt, dass Sparen etwas Positives ist, und keine Entbehrung.

Zinsen erklären: Erklären Sie Ihrem Kind, was Zinsen sind: Geld, das die Bank bezahlt, weil sie das Geld vorübergehend nutzen darf. Der Gedanke, dass Geld „für einen arbeitet", ist für Kinder oft eine Offenbarung.

Steuerliche Aspekte beim Taschengeld

Taschengeld selbst ist kein steuerpflichtiges Einkommen – Eltern schenken es ihrem Kind, und Schenkungen unter dem Freibetrag (400.000 Euro alle 10 Jahre zwischen Eltern und Kind) sind steuerfrei. Was jedoch zählt, sind die Zinserträge auf dem Sparkonto.

Hier kommt der Sparerpauschbetrag ins Spiel: Ihr Kind hat Anspruch auf 1.000 Euro steuerfreie Kapitalerträge pro Jahr. Da Kinder selten so hohe Zinserträge erzielen, sind die Zinsen auf das angelegte Taschengeld in der Praxis fast immer komplett steuerfrei. Dennoch lohnt sich ein Freistellungsauftrag bei der Bank, damit keine Steuer automatisch abgeführt wird.

Voraussetzung: Das Konto muss auf den Namen des Kindes laufen – nicht auf dem Konto der Eltern. Das Geld gehört dann rechtlich dem Kind, und nur so greift der eigene Freibetrag.

Fazit: Kleine Beträge, große Wirkung

Das Anlegen von Taschengeld auf einem Tagesgeldkonto ist eine der besten Finanzentscheidungen, die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern treffen können. Es lehrt finanzielle Disziplin, nutzt den Zinseszins-Effekt und legt den Grundstein für eine solide Finanzgewohnheit im Erwachsenenleben.

Das U18-Tagesgeldkonto der Renault Bank direkt ist dabei die ideale Grundlage: Das Konto läuft auf den Namen des Kindes, die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, und das Geld ist jederzeit verfügbar – ohne Gebühren. Wer einen Teil des Taschengelds langfristig nicht benötigt, kann zusätzlich ein U18-Festgeldkonto in Betracht ziehen, das häufig noch etwas höhere Zinsen bietet.

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Marcel Czeranski
Über den Autor Marcel Czeranski

Marcel ist U18-Finanzexperte und hilft Eltern dabei, die beste Geldanlage für ihre Kinder zu finden. Er vergleicht Tagesgeld- und Festgeldkonten für Minderjährige und erklärt komplexe Finanzthemen verständlich und praxisnah.