Wie viel Kindergeld gibt es und wofür ist es gedacht?
Das Kindergeld beträgt seit Januar 2023 einheitlich 250 Euro pro Kind und Monat – unabhängig davon, wieviele Kinder in der Familie leben. Pro Jahr ergibt das 3.000 Euro, die der Staat an Eltern zahlt, um die Kosten für Ernährung, Kleidung, Wohnen und Bildung mitzutragen.
Das Gesetz schreibt nicht vor, wie das Kindergeld verwendet werden muss. Es kann frei eingesetzt werden – für laufende Ausgaben wie Lebensmittel, aber auch für die Bildung oder das spätere Leben des Kindes. Wer einen Teil davon regelmäßig anlegt, kann in 18 Jahren ein erhebliches Vermögen aufbauen.
Warum sich das Anlegen des Kindergelds lohnt
Die meisten Familien verrechnen das Kindergeld mit den laufenden Ausgaben – was vollkommen legitim ist. Aber wer in der Lage ist, auch nur einen Teil beiseitezulegen, sollte das tun. Denn Zeit ist der stärkste Faktor beim Sparen: Ein Betrag, der sofort nach der Geburt angelegt wird, hat 18 Jahre lang Zeit zu wachsen.
Selbst 50 Euro monatlich – ein Fünftel des Kindergelds – summieren sich durch Zinsen und den Zinseszins-Effekt über 18 Jahre auf ein stattliches Polster. Und anders als beim Girokonto zahlt ein U18-Tagesgeldkonto dafür noch attraktive Zinsen.
Rechenbeispiel: 100 Euro monatlich über 18 Jahre bei 2,85% Zinsen p.a. ergeben rund 25.974 Euro – statt der eingezahlten 21.600 Euro.
Welches Konto ist das Richtige?
Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, Kindergeld anzulegen: Tagesgeld, Festgeld, ETF-Sparplan oder klassisches Sparbuch. Für viele Eltern ist das U18-Tagesgeldkonto die beste Wahl als Basisanlage: Das Geld ist jederzeit verfügbar, es gibt keine Gebühren, und die Zinsen sind deutlich besser als beim Sparbuch.
Entscheidend: Das Konto sollte auf den Namen des Kindes laufen. Nur so nutzt das Kind seinen eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro, und das angelegte Geld gehört rechtlich dem Kind. Das Renault Bank U18-Tagesgeldkonto ist speziell für Minderjährige konzipiert – mit 2,85% Zinsen p.a. für Neukunden und monatlicher Zinsgutschrift.
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Zum Testsieger → * Affiliate-Link – für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.Rechenbeispiel: Kindergeld von Geburt an anlegen
Was passiert, wenn Eltern verschiedene Anteile des Kindergelds (250 Euro/Monat) konsequent von der Geburt an anlegen?
| Monatliche Sparrate | Anteil am Kindergeld | Eingezahlt nach 18 J. | Endkapital (2% p.a.) |
|---|---|---|---|
| 25 € / Monat | 10 % | 5.400 € | ~6.851 € |
| 50 € / Monat | 20 % | 10.800 € | ~13.702 € |
| 100 € / Monat | 40 % | 21.600 € | ~27.404 € |
| 150 € / Monat | 60 % | 32.400 € | ~41.106 € |
Berechnungen bei 2% p.a. mit monatlicher Gutschrift – alle Angaben gerundet und beispielhaft.
Wer 60% des Kindergelds (150 Euro) anlegt, hat seinem Kind mit 18 Jahren über 41.000 Euro übergeben – inklusive Zinseszins. Das sind fast 9.000 Euro mehr als eingezahlt. Genug für eine Ausbildung, einen Studienstart oder die erste eigene Wohnung.
Tagesgeld, Festgeld oder beides?
Für regelmäßige monatliche Einzahlungen ist das Tagesgeldkonto die praktischste Lösung: Der Dauerauftrag läuft automatisch, das Geld ist sofort verfügbar, und es gibt keine Laufzeitbindung. Für größere Summen, die längere Zeit nicht benötigt werden, lohnt sich ergänzend ein Blick auf das U18-Festgeldkonto – dort sind die Zinsen oft noch etwas höher bei fester Laufzeit.
Unsere Empfehlung: Legen Sie laufende Einzahlungen auf das Tagesgeldkonto. Wenn das Guthaben eine gewisse Größe erreicht (z.B. 5.000 Euro), überlegen Sie, einen Teil auf Festgeld umzuschichten. Mehr dazu im Ratgeber Festgeld vs. Tagesgeld für Kinder.
So richten Sie den Sparplan ein
Schritt 1 – Konto eröffnen: Eröffnen Sie das U18-Tagesgeldkonto auf den Namen Ihres Kindes. Die vollständige Anleitung finden Sie in unserem Ratgeber zur Kontoeröffnung.
Schritt 2 – Dauerauftrag einrichten: Richten Sie einen monatlichen Dauerauftrag von Ihrem Girokonto auf das Kinderkonto ein. Der Betrag kann beliebig hoch sein – auch 25 Euro machen über die Jahre einen Unterschied.
Schritt 3 – Freistellungsauftrag erteilen: Erteilen Sie einen Freistellungsauftrag über bis zu 1.000 Euro im Online-Banking. Dafür benötigen Sie die Steuer-ID Ihres Kindes.
Schritt 4 – Vergessen: Der größte Fehler beim Langzeitsparen ist, zu früh aufzuhören oder das Geld anzutasten. Richten Sie den Dauerauftrag so ein, dass er läuft – und lassen Sie ihn laufen.
Steuerliches: Was gilt für angelegtes Kindergeld?
Das Kindergeld selbst ist kein steuerpflichtiges Einkommen der Eltern – es ist eine Sozialleistung. Steuerpflichtig sind jedoch die Zinserträge, die durch die Anlage entstehen. Hier gelten die gleichen Regeln wie für alle Kapitalerträge: Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person und Jahr schützt die meisten Kindersparkonten vollständig vor Steuern.
Läuft das Konto auf den Namen des Kindes, sind die Zinserträge dem Kind zugerechnet – und der Freibetrag des Kindes wird genutzt, nicht der der Eltern. Ein klassischer Vorteil der richtigen Kontostruktur. Alles Weitere zum Thema finden Sie in unserem Ratgeber zur Abgeltungssteuer bei Kindern.
Fazit: 250 Euro monatlich klug investiert
Das Kindergeld ist ein monatlicher Betrag, mit dem Eltern aktiv die finanzielle Zukunft ihres Kindes gestalten können. Wer schon früh beginnt und konsequent einen Teil anlegt, baut bis zur Volljährigkeit ein beachtliches Vermögen auf – mit minimalem Aufwand dank Dauerauftrag und Zinseszins.
Das U18-Tagesgeldkonto der Renault Bank direkt ist die ideale Basis: auf den Namen des Kindes, mit attraktiven Zinsen, monatlicher Gutschrift und voller Flexibilität.
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