Sparziel
10. April 2026 · 8 Min. Lesezeit · Von Marcel Czeranski

Für das Studium sparen: So finanzieren Eltern die Zukunft ihres Kindes

Was ein Studium wirklich kostet, wie viel Sie monatlich zurücklegen müssen – und welches Konto dafür am besten geeignet ist.

Was kostet ein Studium wirklich?

Ein Studium in Deutschland ist im internationalen Vergleich günstig – aber kostenlos ist es nicht. Wer die realen Ausgaben zusammenzählt, kommt auf eine erhebliche Summe. Die wichtigsten Kostenpunkte sind Miete, Semesterbeiträge, Lebenshaltungskosten und – je nach Fach und Hochschule – eventuelle Studiengebühren.

Laut dem Deutschen Studentenwerk gaben Studierende zuletzt durchschnittlich rund 1.000 bis 1.200 Euro pro Monat aus. Über eine typische Studienzeit von 5 Jahren (Bachelor + Master) ergibt das 60.000 bis 72.000 Euro. Selbst wer nur den Studienstart überbrücken oder Engpässe abfedern möchte, braucht einen soliden finanziellen Puffer.

Realistische Zielgröße: Ein Studienstart-Polster von 10.000–20.000 Euro gibt Ihrem Kind finanzielle Unabhängigkeit in den ersten Semestern – bis BAföG, Nebenjob oder eigene Einnahmen laufen. Gerade die ersten Monate sind oft am teuersten (Kaution, Einrichtung, Semesterbeitrag).

Wie viel sollte man monatlich zurücklegen?

Das hängt davon ab, wann Sie anfangen und welches Sparziel Sie anstreben. Je früher der Start, desto geringer muss die monatliche Sparrate sein – der Zinseszins-Effekt arbeitet für Sie.

Startpunkt Verbleibende Zeit Monatl. Rate für 15.000 € Monatl. Rate für 20.000 €
Ab Geburt18 Jahre~53 €~70 €
Ab 5. Lebensjahr13 Jahre~82 €~110 €
Ab 10. Lebensjahr8 Jahre~152 €~202 €
Ab 14. Lebensjahr4 Jahre~302 €~403 €

Berechnungen bei 2% p.a. mit monatlicher Gutschrift – alle Angaben gerundet und beispielhaft.

Wer ab der Geburt nur 70 Euro monatlich zurücklegt, erreicht nach 18 Jahren ein Studienpolster von 20.000 Euro. Wer erst mit 14 Jahren anfängt, braucht dafür das Sechsfache. Die Botschaft ist eindeutig: Früh anfangen zahlt sich enorm aus.

Das richtige Konto für die Studienfinanzierung

Für das langfristige Ansparen auf ein konkretes Ziel eignet sich das U18-Tagesgeldkonto hervorragend: Das Geld ist jederzeit verfügbar, die Zinsen sind attraktiv, und das Konto kostet nichts. Besonders wichtig: Das Konto läuft auf den Namen des Kindes – so nutzt das Kind seinen eigenen Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro und das Geld gehört rechtlich dem Kind.

Die Renault Bank direkt bietet aktuell 2,85% p.a. für Neukunden mit monatlicher Zinsgutschrift. Für Bestandskunden liegt der Zinssatz bei 1,80% – nach wie vor deutlich über dem Marktdurchschnitt für Sparkonten.

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Rechenbeispiele: Sparziel 20.000 Euro

Wer von Anfang an ein konkretes Sparziel vor Augen hat, spart motivierter. Hier ist, wie lange es dauert, 20.000 Euro auf dem U18-Tagesgeldkonto zu erreichen – bei verschiedenen monatlichen Sparraten und zusätzlichem Startkapital:

Startkapital Monatliche Rate Ziel: 20.000 € erreicht in
0 €50 € / Monat~24 Jahren
0 €100 € / Monat~14 Jahren
5.000 €50 € / Monat~17 Jahren
5.000 €100 € / Monat~11 Jahren

Berechnungen bei 2% p.a. – gerundet und beispielhaft.

Kombination aus Tagesgeld und Festgeld

Wenn das Guthaben wächst und ein Teil davon erst in einigen Jahren benötigt wird, lohnt sich eine Kombination: Die laufenden Einzahlungen gehen auf das Tagesgeldkonto. Größere Summen, die mindestens ein oder zwei Jahre nicht gebraucht werden, können auf einem U18-Festgeldkonto höhere Zinsen erzielen.

Diese Strategie – „Tagesgeld als Liquiditätsreserve, Festgeld für den langfristigen Anteil" – wird in unserem Ratgeber Festgeld vs. Tagesgeld ausführlich erklärt.

BAföG und Elternunterhalt: Was Eltern wissen müssen

Viele Eltern fragen sich: Wirkt sich das angesparte Guthaben auf dem Kinderkonto auf das BAföG aus? Die Antwort ist differenziert. Das Vermögen des Kindes wird beim BAföG-Antrag berücksichtigt – allerdings gilt ein Freibetrag von rund 8.200 Euro (Stand 2024, kann sich jährlich ändern). Guthaben unterhalb dieser Grenze hat keine Auswirkung auf die BAföG-Förderung.

Liegt das angesparte Vermögen über diesem Freibetrag, reduziert sich der BAföG-Anspruch anteilig. Eltern sollten das bei der Planung im Hinterkopf behalten – in vielen Fällen überwiegt jedoch der Vorteil des angesparten Kapitals gegenüber einem eventuell reduzierten BAföG-Betrag deutlich.

Das Kind früh einbinden

Zeigen Sie Ihrem Kind schon früh, wofür gespart wird. Ein konkretes Ziel – das Studium, die erste eigene Wohnung, ein Auslandssemester – macht das Sparen greifbarer und motivierender. Wer mit 16 oder 17 Jahren sieht, wie das Guthaben Richtung 15.000 Euro wächst, denkt zweimal nach, bevor er voreilig darauf zugreift.

Verknüpfen Sie das Sparziel ruhig mit einer gemeinsamen Vision: „Das ist dein Studienstart-Fonds." Kinder, die den Zweck ihres Sparkontos verstehen, entwickeln ein gesundes Verhältnis zu Geld – eine Lektion fürs Leben.

Fazit: Früh starten, entspannt ankommen

Ein Studienpolster muss nicht von heute auf morgen angehäuft werden – aber es braucht Zeit. Wer früh anfängt und konsequent einen kleinen Betrag monatlich anlegt, spart sich später den Stress. Das U18-Tagesgeldkonto der Renault Bank direkt ist die ideale Grundlage: attraktive Zinsen, monatliche Gutschrift, kein Aufwand dank Dauerauftrag und volle Flexibilität beim Zugriff.

Starten Sie heute – auch wenn Ihr Kind erst zwei Jahre alt ist. Jeder Monat, den Sie früher beginnen, bedeutet weniger Sparaufwand später.

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Marcel Czeranski
Über den Autor Marcel Czeranski

Marcel ist U18-Finanzexperte und hilft Eltern dabei, die beste Geldanlage für ihre Kinder zu finden. Er vergleicht Tagesgeld- und Festgeldkonten für Minderjährige und erklärt komplexe Finanzthemen verständlich und praxisnah.